Hauszeitung SchlüsselBote - Flipbook - Seite 11
Service-Thema
Frühjahrsmüdigkeit: Was tun?
Nach den vielen langen, kalten und
dunklen Tagen freut man sich nun
darauf, dass es wieder etwas wärmer
wird, die Tage länger und heller werden.
Der Körper beginnt, von Winter auf
Frühling umzuschalten. Die innere Uhr ist
aber noch an die dunkle und kalte
Jahreszeit angepasst und befindet sich
noch in einer Art Winterruhe, und kann
sich nur langsam auf die äußere
Veränderung anpassen.
Allerdings gibt es einige Mittel und Wege,
um dem Körper bei der Umstellung zu
helfen.
Durch den Lichtmangel während der
kalten
Jahreszeit
sammelt
der
menschliche
Körper
das
Hormon
Melatonin an, das eine schlaffördernde
Wirkung hat. Der Gegenspieler von
Melatonin ist das Wachhormon Serotonin,
das ausgeschüttet wird, wenn der Körper
Tageslicht und Sonnenstrahlen registriert.
Wichtig ist daher, am besten täglich
draußen spazieren zu gehen.
Die Folge davon ist häufig die sogenannte
Frühjahrsmüdigkeit, die sich in Mattigkeit
und Antriebslosigkeit äußert. Denn die
Umstellung vom Winter- auf den
Sommerbetrieb kann den Organismus
belasten und ist insbesondere dann
anstrengend, wenn
der Körper infolge von Krankheiten oder
des höheren Alters ohnehin schon
geschwächt ist.
Die Bewegung hilft außerdem noch dabei,
den
Kreislauf
anzukurbeln,
den
Stoffwechsel zu fördern und den
Hormonhaushalt zu stabilisieren.
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