Hauszeitung SchlüsselBote - Flipbook - Seite 18
Osterhase
Der Osterhase ist das Symbol schlechthin
für Ostern. Der Glaube an den
Osterhasen wurde erstmals im Jahr 1682
in
einer
wissenschaftlichen
Arbeit
erwähnt. Zudem heißt es, dass der Hase
bei den Heiden ein heiliges Tier der
germanischen Frühlingsgöttin Ostara war.
Auch im Christentum taucht der Hase
immer wieder auf. Er steht wie das Ei für
Fruchtbarkeit,
Wiedergeburt
und
Neuanfang - alles Attribute für den
Frühling.
Ostereier
Der beliebte Brauch des Eiersuchens
wurde erstmals im 17. Jahrhundert
erwähnt. Man vermutet, dass dieser
Brauch von den Heiden abstammt, die zu
Ehren der Frühlingsgöttin Ostara Eier als
Zeichen der Fruchtbarkeit verschenkten.
Da die Kirche dies untersagte, mussten
die Eier versteckt werden. Ob’s stimmt?
Im Mittelalter galten Eier sogar als
Zahlungsmittel. In der Fastenzeit durften
sie nicht gegessen werden, wurden daher
gekocht und eingefärbt.
Ostergebäck
Osterlamm und Osterbrot gehören zu jedem Osterfest dazu - ob zum Frühstück oder
später zum Nachmittagskaffee. Dieser christliche Brauch stammt aus dem Mittelalter
und ist als Symbol des Fastenbrechens zu verstehen. Das aus süßem Teig gebackene
Osterlamm geht zurück auf das jüdische Pessachfest. Dieses erinnert an den Auszug
aus Ägypten und die Befreiung der Israeliten, wozu ein Lamm geschlachtet wurde. Das
Lamm hat bei den Christen eine lange Tradition und steht als Zeichen für das Leben,
die Unschuld und die Reinheit.
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