Hauszeitung KaiserringBlick - Flipbook - Seite 14
Expertenforum
Bericht der Rieten Apotheke:
Wenn Wunden heilen - So bleiben Narben unauffällig
„Sie sind gut verträglich und sowohl
für frische als auch für ältere Narben
geeignet.“ Auch rückfettende Pflegeprodukte und Öle wie beispielsweise
Johanniskraut-Öl, unterstützen die
Hautregeneration.
Eine kleine Schnittverletzung, eine
Operation oder ein Unfall: Wo die Haut
verletzt wird, bleibt oft eine Narbe
zurück. Wie sichtbar sie langfristig ist,
hängt entscheidend auch von der
richtigen Pflege ab und vom richtigen
Zeitpunkt. „Narben sind Teil des
natürlichen Heilungsprozesses. Mit
moderner Narbenpflege lässt sich ihr
Erscheinungsbild
jedoch
deutlich
verbessern“, erklärt Apotheker Frank
Klaiber von der Rieten-Apotheke.
„Wichtig ist, frühzeitig mit geeigneten
Maßnahmen zu beginnen. Die Wunde
muss in Ruhe heilen dürfen. Sie soll
sich also weder durch mechanische
Reize noch durch Erreger entzünden.
Wenn der Schorf, der die offene Stelle
abdeckt, weich bleibt, bilden sich auch
seltener und kleinere Narben. Erst,
wenn
die
Wunde
vollständig
geschlossen ist, kommen Narbengels,
-öle, -cremes oder Narbenpflaster zum
Einsatz.“
Ergänzend kann eine regelmäßige
Narbenmassage helfen, das gerötete,
verhärtete Gewebe geschmeidig zu
halten und Spannungsgefühle zu
lindern. Dazu eignen sich weiche
Zahnbürsten oder Narbenroller sehr
gut, auch um die Wirkstoffe tief in die
Haut zu reiben und diese weicher zu
machen.
Bewährt haben sich vor allem
silikonhaltige Produkte, etwa Gele oder
Pflaster. Sie halten die Narbe elastisch,
sorgen für genügend Feuchtigkeit in
der Haut und können Rötungen sowie
Verhärtungen
reduzieren.
„Silikonprodukte gelten heute als Goldstandard in der Narbenbehandlung“, so
Frank Klaiber.
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