Inside Alpenland 2025-26 - Magazin - Seite 33
Wie sind Sie zu Ihrer Berufswahl gekommen?
J.N.
Nach meinem Hauptschulabschluss absolvierte
ich ein Jahrespraktikum in einer Rehabilitationsklinik. Dort betreute ich vor allem ältere
Menschen
nach
„Ich wollte das
Wohlbe昀椀nden
älterer Menschen
verbessern“
Krankenhausaufenthalten.
Schnell merkte ich: Mit meinem Einsatz konnte
ich ihr Wohlbe昀椀nden spürbar beein昀氀ussen –
Was macht Ihren Beruf besonders?
und genau das erfüllte mich. So entstand der
Wunsch, dauerhaft in der Altenp昀氀ege zu arbeiten. 2011 begann ich meine Ausbildung zur
J.N.
Jeder Tag bringt neue Herausforderungen – kein
Tag gleicht dem anderen. Gerade diese Vielfalt
Altenp昀氀egehelferin, später folgte die dreijährige
macht meine Arbeit spannend. Besonders
Ausbildung zur examinierten Altenp昀氀egerin, die
erfüllend sind die Momente, in denen ich sehe, wie Bewohnerinnen und Bewohner auf-
ich 2015 erfolgreich abschloss.
blühen, oder wenn Kolleginnen und Kollegen
durch meine Unterstützung wachsen. Diese
Wie entwickelte sich Ihr Weg danach?
J.N.
2017
startete
ich
die
Weiterbildung
Erfolgserlebnisse motivieren mich täglich.
zur
Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen.
Was schätzen Sie an der Seniorenresidenz Am
Parallel arbeitete ich bereits Vollzeit als stell-
Kaiserring und an ALPENLAND?
vertretende Wohngruppenleitung. Dank der
Unterstützung von ALPENLAND konnte ich
meine Dienstzeiten 昀氀exibel anpassen. Natürlich
J.N.
Ich bin hier seit vielen Jahren angekommen.
Die Zusammenarbeit mit meinem Team macht
war die Doppelbelastung intensiv – ich muss-
Freude, und wir setzen alles daran, unseren
te lernen, Prioritäten zu setzen. Aber durch
Bewohnerinnen und Bewohnern das Beste
mein Team und die Rückendeckung meines
zu bieten. Besonders wichtig ist mir: Auch
Arbeitgebers habe ich diese Phase gut gemeis-
wir Mitarbeitenden werden gesehen. Flexible
tert. Heute pro昀椀tiere ich von dieser Erfahrung
Strukturen, Mitarbeiterbene昀椀ts und gemeinsame
enorm.
Events wie Aus昀氀üge oder die „Gesunde Pause“
tragen zu einem positiven Miteinander bei.
Welche Aufgaben übernehmen Sie als
Wohnbereichsleitung?
J.N.
Neben p昀氀egerischen Tätigkeiten kümmere ich
mich vor allem um die Organisation und Koordi-
Welche Tipps geben Sie anderen?
J.N.
Mein Rat: Durchhalten – auch wenn es anstrengend wird. Weiterbildung erö昀昀net Chancen,
nation. Dazu gehören Dienstpläne, P昀氀egegrad-
wenn man bereit ist, über sich hinauszuwachsen.
Einschätzungen und Schichtvorbereitungen.
Holt euch Unterstützung im Team und nutzt vor-
Wichtig ist auch die enge Zusammenarbeit mit
handene Angebote, um Beruf und Quali昀椀kation
Ärzt*innen, Angehörigen und Kooperations-
zu vereinen.
partner*innenn.
Ein Beispiel: In Beratungen zur Sturzprophylaxe
mit Angehörigen können wir das Risiko für
Bewohnerinnen und Bewohner deutlich reduzieren. Solche präventiven Maßnahmen sind ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit
Verantwortung zu
übernehmen zahlt sich aus –
beru昀氀ich wie persönlich.
P昀氀ege
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