Hauszeitung AlpenlandBlättle - Flipbook - Seite 14
Service-Thema
Osterbräuche in Deutschland und
der Welt
Ostern gehört zu den wichtigsten Festen im
Jahr. Für viele Menschen ist es ein
fröhliches Frühlingsfest, bei dem Familie,
Traditionen und gemeinsame Zeit im
Mittelpunkt stehen. Wenn die Tage wieder
länger werden, die ersten Blumen blühen
und die Natur langsam aus dem Winter
erwacht, beginnt auch die Osterzeit. Rund
um Ostern gibt es viele schöne Bräuche –
in Deutschland und auch in anderen
Ländern der Welt. Ursprünglich ist Ostern
jedoch ein christliches Fest. Christen feiern
an diesem Tag die Auferstehung Jesu
Christi. Nach der biblischen Überlieferung
wurde Jesus gekreuzigt und stand am dritten Tag wieder von den Toten auf. Dieses
Ereignis gilt im christlichen Glauben als Zeichen dafür, dass das Leben stärker ist
als der Tod. Ostern steht deshalb für Hoffnung, neues Leben und einen Neuanfang.
Aus diesem Grund wird das Fest auch oft mit dem Frühling verbunden, wenn die
Natur nach dem Winter wieder erwacht und überall neues Leben sichtbar wird.
Die Osterzeit beginnt eigentlich schon einige Wochen vorher mit der sogenannten
Fastenzeit. Viele Menschen verzichten in dieser Zeit bewusst auf bestimmte Dinge,
zum Beispiel Süßigkeiten oder andere Gewohnheiten. Die Woche vor Ostern wird
Karwoche genannt. In dieser Woche erinnern Christen an die letzten Tage im Leben
Jesu. Der wichtigste Tag ist schließlich der Ostersonntag, an dem die Auferstehung
gefeiert wird.
Neben der religiösen Bedeutung gibt es viele bekannte und beliebte Osterbräuche.
In Deutschland ist besonders der Osterhase bekannt. Nach alter Tradition versteckt
er bunt bemalte Ostereier und kleine Süßigkeiten im Garten oder in der Wohnung.
Kinder – und manchmal auch Erwachsene – haben große Freude daran, die
versteckten Eier zu suchen. Woher genau der Osterhase stammt, ist nicht ganz
sicher. Vermutlich wurde er im 17. Jahrhundert erstmals erwähnt und entwickelte
sich im Laufe der Zeit zu einer festen Osterfigur.
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